Krieg in der Ukraine – aktuell: Polen spricht von einem „Durchbruch“ beim entscheidenden EU-Treffen zu eingefrorenen russischen Vermögenswerten.

Krieg in der Ukraine – aktuell: Polen spricht von einem „Durchbruch“ beim entscheidenden EU-Treffen zu eingefrorenen russischen Vermögenswerten.

18. Dezember 2025 0 Von Causevic

Polens Ministerpräsident Donald Tusk sagt, die EU habe bei einem wichtigen Gipfeltreffen in Brüssel einen Durchbruch erzielt, wie eingefrorene russische Vermögenswerte zur Finanzierung der ukrainischen Kriegsanstrengungen genutzt werden könnten.

Vor Journalisten erklärte Tusk, die EU prüfe ein Modell nach dem Prinzip eines Reparationskredits, der auf den eingefrorenen Vermögenswerten in Höhe von rund 185 Milliarden Pfund basieren würde. Schon zuvor hatte er die Debatte zugespitzt: Europa müsse sich entscheiden zwischen „Geld heute oder Blut morgen“ – und damit gehe es nicht nur um die Ukraine, sondern um die Sicherheit Europas insgesamt.

Die Idee ist, die eingefrorenen Gelder als Sicherheit zu verwenden, um einen Kredit für die Ukraine abzusichern. Belgien, wo ein großer Teil dieser Vermögenswerte verwahrt wird, äußerte allerdings Bedenken wegen der rechtlichen Grundlage des Plans.

Moskau hat das Vorhaben bereits als „Diebstahl“ kritisiert.

Beim Gipfel war auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj persönlich anwesend und forderte die Partner der Ukraine auf, gegenüber Russland geschlossen aufzutreten.

Putin nennt europäische Staats- und Regierungschefs „kleine Schweine“ – während weiter über Frieden verhandelt wird (ICYMI)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat europäische Spitzenpolitiker im Zusammenhang mit den laufenden, von den USA vermittelten Friedensgesprächen scharf attackiert und sie als „kleine Schweine“ beschimpft.

In einer auffälligen Tirade gegen den Westen behauptete er, Europa habe sich sofort an die Seite der vorherigen US-Regierung gestellt, in der Hoffnung, vom Zusammenbruch Russlands zu profitieren. Außerdem erklärte Putin, Russland werde seine territorialen Ziele am Ende erreichen – entweder „auf dem Schlachtfeld“ oder durch Diplomatie. Zuvor hatte er dem Westen „Hysterie“ vorgeworfen und gesagt, die Behauptung, Russland wolle Krieg mit Europa, sei „eine Lüge“.